Aufgemöbelt

Wissenswertes über Stauraum und Möbel für das Badezimmer

 

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Folge 4

„Weil sich das Bad häufiger zu den angrenzenden Wohnräumen öffnet, sind Möbel nicht mehr nur einfache Stauräume, in denen sich bei unerwartetem Besuch alles schnell verstecken lässt.“

Ein Teppich alleine macht ein kühles Bad nicht wohnlich – es sind in erster Linie die Badmöbel, die Atmosphäre schaffen. Gleichzeitig machen sie Schluss mit dem Drunter und Drüber von Handtüchern hier und Haarbürsten dort.

Was ist ein Waschtisch? Und warum gibt es Doppelwaschtische? Was ist ein Waschtisch-Unterschrank? Und warum eignen sich Apothekerschränke besonders gut für das Verstauen von Handtüchern, Tuben, Töpfe und Flakons? Die Moderatorin Marion Schnitzler und Jens J. Wischmann (Geschäftsführer Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V.) sprechen heute über Badmöbel, Stauraum, Nachhaltigkeit, den Lifestyle-Aspekt der Badmöbel und über die Qualitätsansprüche von Möbeln im Badezimmer.

 

Ein Badmöbel ist ein Badmöbel, ist ein Badmöbel – nicht mehr und nicht weniger. Oder doch? „Gerade bei der Badeinrichtung beobachten wir in den letzten Jahren einen starken Trend zur Individualisierung“, erklärt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). „Weil sich das Bad häufiger zu den angrenzenden Wohnräumen öffnet, sind Möbel nicht mehr nur einfache Stauräume, in denen sich bei unerwartetem Besuch alles schnell verstecken lässt. Vielmehr sind sie immer häufiger an der Gestaltung beteiligt und aufgrund intelligenter Innenausstattungen selbst stets gut aufgeräumt.“

Schrankmöbel aus Holz bringen immer eine sehr persönliche Note ins Ambiente und lehnen sich in ihrem Äußeren zunehmend an Stile aus dem Wohnbereich an. Die in Deutschland beliebte Eiche zum Beispiel wirkt durch ihre Maserung und Farbe sehr urban und dennoch neutral. Der Mix von offenen und geschlossenen Flächen verleiht Waschtisch- und Konsolenunterbauten, Regalboards und Schränken eine luftige, durchlässige Optik. Die Kombination heller und dunkler Flächen sorgt für zusätzliche Spannung. Traditionelle Handwerkskunst lässt den Landhausstil mit dekorative Keramikgriffen und Körben in Flechtoptik perfekt aufleben.

Wer sein Bad neu möbliert, sollte an ein Gesamtkonzept denken, das sich an den eigenen Bedürfnissen orientiert und so passt, dass man es jeden Tag aufs Neue genauso machen würde. Badmöbellinien mit nahezu grenzenlos kombinierbaren Elementen helfen dabei. Wie mit einem Baukasten lassen sich bei ihnen Waschtische samt Armatur, Hoch- und halbhohen Schränken, Spiegel und Spiegelschränken, Regalen und Abdeckplatten in schier unendlich vielen Abmessungen und Ausführungen ganz nach Wunsch zu einem kreativen Wandmöbel zusammensetzen.

Badmöbelkauf bedeutet auch, nicht die Dinge zu vergessen, die sich meist erst auf den zweiten Blick offenbaren. Wenn Kinder im Haushalt sind, gehören abschließbare Schrankfächer für Medikamente dazu. Glasablagen müssen immer so abgesichert sein, dass sie bei unsicheren Händen nicht gleich herausfallen. Ebenfalls wichtig sind Sortiersysteme: In einer intelligenten Innenausstattung für Schubladen findet jedes Accessoire seinen Platz – sei es auf rutschfesten Ablageflächen oder in praktischen Boxen. Eine helle Farbgebung und Abtrennungen helfen, die Übersicht zu behalten. Das gilt auch für integriertes LED-Licht, das die schöne neue Ordnung schön zur Geltung bringt.

Einlegeböden sollten sich in geringen Abständen verstellen, grifflose Schubladen und Türen sich auf leichten Druck öffnen bzw. schließen lassen. In kleinen Räumen sind Spiegelschränke eine platzsparende Lösung. Eingebaute Steckdosen und Ports erweitern die Anschlussmöglichkeiten für Fön, Rasierer und Handy. Magnetleiste, Vergrößerungsspiegel und Ablageschale dürfen bei einer Neuanschaffung ebenfalls nicht fehlen. Das gilt auch für doppelseitig verspiegelte Türen.

Fazit: Optisch unterscheiden sich Badmöbel kaum noch von Möbeln für den übrigen Wohnbereich – und das, obwohl Material und Verarbeitung aufgrund nicht zuletzt hoher Luftfeuchtigkeit größeren Anforderungen gerecht werden müssen. Damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt, zahlt sich ein Kauf beim Sanitärprofi immer aus. Vor allem jedoch, weil die Einrichtung und Möblierung eines Bades schon eher zu den Großprojekten der Wohnungsgestaltung zählt.

Last but not least: Gute Beratung und eine Planung nach Maß sind deshalb Gold wert. Fragen zu allem, was bedacht werden muss, werden Sie in den Ausstellungen des Fachhandels ganz in Ihrer Nähe los.

Entsprechende Adressen finden Sie auf der Website Gutes Bad: Badprofi-Suche

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